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Angelika Schönborn

Vita

  • 1969 in Erlangen geboren
  • in Österreich aufgewachsen
  • 1988 Abitur in Eschwege
  • 1988 - 1989 Freiwilliges Soziales Jahr in Hofgeismar
  • 1990 – 1993 Ausbildung zur Keramikerin in Schwalmstadt
  • lebt seit 1993 in Marburg
  • seit 1998 ehrenamtliches Engagement in der vielfältigen Marburger Kulturszene (u.a. Kulturladen KFZ)
  • seit 1998 Ausstellungen in verschiedenen Galerien
  • 2003 Magister-Examen in Kunstgeschichte, Grafik & Malerei und Außereuropäischer Ethnologie
  • seit 2007 freiberufliche Künstlerin & Kunsthistorikerin
  • 2004 – 2007 Vorträge und Kunstexkursionen u.a. an der vhs Marburg-Biedenkopf
  • - seit 2009 Dozentin der Kinder- und Jugendkunstschule KunstWerkStatt und der Ev. Familienbildungsstätte Marburg

Kunstunterricht


Ich selbst hatte das seltene Glück, gute LehrerInnen im Kunstunterricht gehabt zu haben, die mich ermutigt haben, meinen eigenen Stil zu finden und daran weiterzuarbeiten. Und ich konnte auch erfahren, wie stark eine bestimmte Form des Unterrichts zur Entwicklung der Persönlichkeit beiträgt: Unterricht, der sich an der Neurodidaktik orientiert. Eine entscheidende Prämisse der Neurodidaktik für erfolgreiches und langfristiges Lernen ist die der angstfreien Atmosphäre ohne Stress und Druck. Leider ist dieser Zustand an herkömmlichen Schulen umso mehr zur Utopie geworden, seit diverse Novellierungen im Schulsystem stattgefunden haben.
Neben dem Vermitteln künstlerischer Techniken geht es mir als Kunstdozentin in meinen Kunst-Kursen darum, genaues Hinsehen zu lehren. Um eine Schulung der Wahrnehmung also. In einer Zeit, in der Kinder sehr viel Zeit vor Bildschirmen (PC, TV) verbringen, ist es wichtig, Alternativen zu bieten, die ein Abtauchen in virtuelle Welten zumindest einschränken.
Künstlerisches Arbeiten fordert und fördert die Kreativität und hilft bei der Entfaltung der Sinneswahrnehmungen.

Wand-Projekt an der Richtsberg-Gesamt-Schule Marburg


Die KunstWerkStatt führt seit einigen Jahren mit Marburger Schulen Kooperationsprojekte durch. In diesem Rahmen habe ich 2010 an der Richtsberg-Gesamt-Schule ein Malprojekt mit SchülerInnen einer 8. Klasse geleitet. Hierbei ging es darum, mehrere Flurwände mit einem einheitlichen Thema zu bemalen. Vom Entwurf bis zur Ausführung im Großformat. Eine ziemliche Herausforderung für die SchülerInnen, die sich aber am Ende gelohnt hat. Sowohl für das Selbstvertrauen der Schülerinnen als auch für die Identifikation mit der eigenen Schule.

 
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